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Neue Regierung - neue Pensionsregelungen    

Evaluierung - dieses Substantiv zieht sich wie ein roter Faden durch das vor kurzem veröffentlichte Regierungsprogramm im Themenbereich der Pensionen - allerdings durch die detaillierte 182seitige Version.

Die aktuellen Schlagzeilen dagegen werden von den offenbar bereits ausverhandelten "Rentenzuckerln" bestimmt. Wir haben für Sie auszugsweise die angedachten Maßnahmen durchleuchtet und bewertet.

  • Mindestpension neu € 1.200,- pro Monat brutto (bisher € 909,- bzw. mit 30 Beitragsjahren € 1.022,-). Wobei es grundsätzlich in Österreich weiterhin keine "Mindestpension" geben wird sondern sehr geringe Rentenleistungen durch die "Ausgleichszulage" bei entsprechender sozialer Bedürftigkeit erhöht werden. Meist scheitert die Erhöhung aber an der Anrechnung des Partnereinkommens. Außerdem ist die neue "€ 1.200,- Pension" an 40 Beitragsjahre gekoppelt. Kindererziehungs- oder Arbeitslosenzeiten zählen hier nicht (sind "Versicherungszeiten"). Damit werden es teilzeitbeschäftigte Mütter schwer haben, die Hürde mit 40 Erwerbsjahren zu erfüllen. Umgekehrt wird mit 40 "normalen" Erwerbsjahren in der Regel ohnehin eine Pension größer als € 1.200,- pro Monat herausschauen. Für Landwirte mit geringer Beitragsgrundlage wird sich diese Regelung jedoch sehr positiv auswirken, ansonsten dürften sich die Kosten für die Regierung sehr in Grenzen halten.
  • Erhöhung Zuschlag Korridorpension von 4,20 % auf 5,10 % jährlich, wenn bis zu 3 Jahre über das Regelpensionsalter hinaus gearbeitet wird. Der Pensionsversicherungsbeitrag entfällt für Arbeitnehmer und Arbeitgeber in dieser Zeit zur Gänze (bis dato zur Hälfte). Sofern über das Regelpensionsalter hinaus gearbeitet wird, sollte ein Pensionsaufschub nun wirtschaftlich bzw. rechnerisch Sinn machen.
  • Betriebliche Altersvorsorge soll forciert bzw. stärker gefördert werden, hier werden noch keine konkreten Maßnahmen genannt.

Damit ist dann auch Schluss mit den leistungsseitigen Besserstellungen. Bei den Einschnitten und Kürzungen liegen die Fakten bis dato nur sehr oberflächlich auf dem Tisch.

  • Fix sein dürfte, dass die Altersteilzeitregelung gegenüber jetzt erst zwei Jahre später in Anspruch genommen werden kann (Frauen erst ab 55, Männer ab 60).
  • Das große Ziel der Regierung heißt, das faktische (also tatsächliche) Pensionsantrittsalter anzuheben. Hierzu sind Erschwerungen bei den Voraussetzungen für die vorzeitigen Pensionen vorgesehen (zB sollen Arbeitslosenzeiten nur noch bedingt angerechnet werden). Weiters soll der Zugang zu Arbeitsunfähigkeitspensionen weiter erschwert werden.
  • Abgeschafft bzw. weiter eingeschränkt sollen Pensionsprivilegien (Beamte, Nationalbank, ÖBB, Post/Telekom, etc.) werden.
  • Kürzungen sind für Rentenleistungen ausländischer Staatsbürger angedacht.
  • "Evaluierungen" wurden bei Pensionsleistungen für Schwerarbeiter und Hinterbliebene angekündigt.       

     

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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