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Bitcoins & Co. - Blase oder Investment-Chance?   

     

Es ist schwer in Zahlen zu fassen! Im letzten Monat mehr als verdoppelt, über 300 Prozent Kursgewinn von Bitcoins zum Euro in den vergangenen drei Monaten und seit Jahresbeginn überhaupt schon auf den fast 20fachen Preis gestiegen. Wie wird das weitergehen?

Diese Frage können wir leider seriös nicht beantworten. Den Grund des Kursanstiegs dagegen schon. Der richtet sich ganz simpel nach Angebot und Nachfrage. Solange Spekulanten (wir sprechen hier bewusst nicht von Anlegern) bereit sind höhere Preise für Bitcoins zu bezahlen wird der Kurs weiter steigen.    

Ganz banal betrachtet, hat sich allerdings, völlig losgelöst vom Preis eines Bitcoins, dessen Wert nicht verändert. Der steht nüchtern betrachtet weiterhin bei Null. Bitcoin ist keine Währung. Bitcoin ist eine Handelsware. Freilich gibt es schon Unternehmen, welche Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren. Das ist letztendlich aber nichts anderes als Waren gegen die Ware Bitcoin zu tauschen. Ähnlich wie beispielsweise gegen Edelmetalle zu handeln.

Wo ist der Nutzen von Bitcoins?

Es ist derzeit weder für ein Unternehmen von Vorteil in Bitcoins bezahlt zu werden, noch hat der Käufer einen Mehrwert eine Kryptowährung in Zahlung zu geben. Selbst wenn die hohen Umwechselkosten und die extremen Wertschwankungen wegfallen würden. Setzt man den fehlenden Nutzen in Relation zum Preisanstieg sollte das ziemlich zu denken geben.

Die Idee eine vom globalen Geldsystem unabhängige Parallelwährung zu schaffen ist ehrenhaft und reizvoll, die Technik beeindruckend. Sollte das herkömmliche Finanzsystem völlig in sich zusammenbrechen, könnten (wir verwenden hier bewusst den Konjunktiv) Kryptowährungen davon profitieren. Bei allen Herausforderungen und Ungereimtheiten – auch in der europäischen Geldpolitik – ist derzeit ein solches Szenario nicht in Ansätzen als realistisch einzustufen.

Vielmehr werden illegale Geldflüsse im anonymen Kryptowährungssystem zum Problem und die inzwischen erreichten Milliardenvolumina würden bei einem Platzen der Blase auch Spuren in der Realwirtschaft hinterlassen. Entsprechende regulatorische Auflagen (zB. Transaktionsbesteuerungen, Legitimierungen der Kontoinhaber, etc.) könnten für einen massiven Kursrückgang sorgen.    

Auch wenn wir einen weiteren phänomenalen Kursanstieg von Bitcoin und Co. nicht ausschließen können, sagen wir weiterhin, „Finger weg von Kryptowährungen“!               

         

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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